Von:
Corinna Kuschel

e-april.de

Der April ist für mich der Monat des Frühlingserwachens. Die Bäume schlagen aus, kleine Krokusse, Narzissen und Schneeglöckchen kommen aus dem Boden. Jetzt ist die Zeit, in der man sich gern im Freien aufhält. Fahrradfahren, Spazieren gehen oder einfach nur auf der Terrasse sitzen. Alles ist schön und tut Körper und Seele gut. Einige wenige Regentage im April nimmt man hin mit dem Satz „Ja, ja, der April, der macht was er will“.

Der April fängt ja schon heiter an, mit dem 1. April, dem Tag der Aprilscherze. Viele lassen sich kleine Gemeinheiten einfallen, man darf der Tageszeitung nicht alles glauben und selbst in der Tagesschau sind winzige „Unwahrheiten“ versteckt. Man kann noch so gut vorbereitet sein, wenn es richtig angestellt wird, fällt man auf die diversen Aprilscherze herein. Sehr zur Belustigung derer, die sich etwas haben einfallen lassen. Aber man selber sollte auch über sich lachen können. Nur nicht alles so ernst nehmen!

Durch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März hat man im April das Gefühl die Tage werden länger, man hat mehr vom Tag und man fühlt sich, abgesehen von dem bisschen Frühjahrsmüdigkeit, munter und fit.

Es könnte keine bessere Zeit für das Osterfest geben. Mensch und Natur erwachen und stimmen ein in den Jubel: Christus ist auferstanden!

Für mich geht der April einher mit dem Beginn der Campingsaison. Als Dauercamper an der Nordseeküste sehnt man die Zeit herbei. Lang genug war der Winter. Als man im Oktober alles eingepackt und winterfest gemacht hat, war es so lange hin bis April. Und wenn wir nun das erste mal „raus“ fahren, ist es ein wenig wie „Nachhausekommen“. Wir freuen uns, alte Freunde wiederzusehen und gemeinsame Abende zu verbringen. Endlich wieder frischen Fisch essen, im Watt laufen oder einfach nur den Wind und das Meer genießen.